02 - Briten wollen Freihandel

Der britische Landwirtschaftsminister Michael Gove hat sich zuversichtlich gezeigt, dass auch nach dem Brexit der freie Handel mit Agrarprodukten und Lebensmitteln zwischen seinem Land und der Europäischen Union aufrechterhalten werden kann. Mit Blick auf den formal für März 2019 geplanten Austritt erwartet Gove, dass für die zwei darauf folgenden Jahre eine „Übergangsperiode“ mit der EU vereinbart werden kann. Die Direktzahlungen an Agrarbetriebe sollten dann „noch mehrere Jahre“ weiterfließen, unterstrich der Minister. Allerdings plant Gove, die einzelbetrieblichen Direktzahlungen zumindest in England zu kappen. Anschließend will er ein System einrichten, in dem mit Staatsgeld „öffentliche Güter“ finanziert werden, die dem Gemeinwohl dienen. Damit seien vor allem Umweltleistungen der Landwirtschaft gemeint, präzisierte Gove.