Das hat der Schweizer Bauernverband (SBV) am Mittwoch vergangener Woche auf seiner Jahrespressekonferenz in Bern festgestellt. Der SBV wies darauf hin, dass im Agrarbereich die Anstrengungen zur Differenzierung mit der Herstellung von exklusiven Produkten bereits weit fortgeschritten seien und noch weiter ausgebaut würden. Dabei erwiesen sich die heimischen Bauern als höchst innovativ. Sie besetzten Nischen, stellten Spezialitäten her und produzierten Labelprodukte sowie hochqualitative Lebensmittel. Mit ihren qualitativ hochstehenden Erzeugnissen trügen die Landwirte zu einem wesentlichen Teil zum guten Ruf der Schweizer Produkte bei. Zentral sei jedoch eine gerechte Verteilung der Wertschöpfung, betonte der Bauernverband. Der Mehrwert der Schweizer Qualitätsprodukte sollte sich nicht nur für den Handel, sondern auch für die Bauern lohnen. Deshalb sei auf den Märkten Transparenz wichtig, damit die Landwirtschaft einen angemessenen Anteil in der Wertschöpfungskette erhalte.