Wie der nach eigenen Angaben zweitgrößte Zuckererzeuger Europas am Mittwoch vergangener Woche über das „sehr gute Anbaujahr“ mitteilte, liefen die insgesamt 13 Werke im Durchschnitt 104 Tage und damit erneut länger als im Vorjahr. Dabei wurden insgesamt rund 15 Mio. t Rüben verarbeitet, nach 12,5 Mio. t in der Saison 2015/16. Auch die Werke Uelzen, im schwedischen Örtofta und im polnischen Opalenica dürften in diesen Tagen die Verarbeitung abschließen, berichtete Nordzucker. Lediglich im slowakischen Werk Trenčianska Teplá werde nach einer Rekordernte noch bis zum 22. Januar raffiniert. Wie der Konzern mit Blick auf die fünf deutschen Werke feststellte, wurden hierzulande pro Hektar im Mittel rund 13,5 t Zucker erzeugt; das waren 0,5 t mehr als im Vorjahr. Auch das langjährige Mittel sei damit übertroffen worden. Allerdings habe es deutliche regionale Ertragsunterschiede gegeben.