03 - "Knallharte" Prüfung bei GAP erwartet

Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, erwartet schwierige Debatte

Nach dem Brexit fehlen im EU-Haushalt rund 13 Mrd. €. Das wird auch Folgen für die GAP haben. Foto: agrar-press

Für die Zeit nach 2020 erwartet der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, dass alle Ausgaben der Europäischen Union „knallhart“ auf den Prüfstand gestellt werden, wovon „selbstverständlich auch die Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nicht verschont bleiben wird“. Wie der SPD-Politiker bei der Eröffnung der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen am Montag vergangener Woche in Baunatal weiter feststellte, werden die Fragen dann sehr bohrend sein: Wie könnten die Mittel der Gemeinschaft noch zielgerichteter verwendet werden? Wie könne die EU künftig noch viel stärker nachhaltige Investitionen tätigen als nur die Vergangenheit zu subventionieren und bedürfe es gegebenenfalls einer Kofinanzierung der Agrarpolitik durch die Mitgliedstaaten? Auf diese schwierigen Debatten müsse die europäische Landwirtschaft vorbereitet sein, mit überzeugenden Argumenten, aber auch mit einer ordentlichen Portion Reform- und Innovationsbereitschaft, so Roth.

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