Nach den vorläufigen Zahlen der Besonderen Ernteermittlung in NRW lag der Haferertrag in der Ernte 2016 mit 53,3 dt/ha in etwa auf dem Durchschnittsniveau der Jahre 2010 bis 2015. Auffällig ist auch in diesem Jahr die erhebliche Ertragsdifferenz zu den Erträgen in den Landessortenversuchen. Hier wurden mit 83,5 dt/ha auf den Lehmstandorten und 76,2 dt/ha auf den Sandstandorten deutlich höhere Erträge erzielt. Die Differenzen sind typisch für Sommerhafer, der anscheinend sein genetisches Ertragspotenzial unter Praxisbedingungen nicht umsetzen kann. Die Gründe hierfür sind vielschichtig.
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