Während die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland in den vergangenen Jahren weniger stark gesunken ist als zuvor, haben viele Tierhalter aufgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) vergangene Woche unter Berufung auf vorläufige Daten aus der jüngsten Agrarstrukturerhebung mitteilte, verringerte sich die Zahl der Höfe zwischen 2013 und März 2016 um etwa 9 000 oder 3 % auf 276 000. Zwischen der Agrarstrukturerhebung 2013 und der Landwirtschaftszählung 2010 hatte es noch einen Rückgang um rund 14 000 Höfe oder fast 5 % gegeben. Bei den Viehhaltern war der Strukturwandel zuletzt aber stark ausgeprägt: Zum Stichtag 1. März 2016 gab es noch knapp 184 000 Tierhalter, das waren fast 16 000 oder 8 % weniger als 2013. Besonders hoch war die Aufgaberate bei den Schweinehaltern, deren Zahl um 18 % sank. Im Dezember hatten die Statistiker für den Zeitraum November 2015 bis Anfang November 2016 einen Rückgang bei den Schweineproduzenten von 5 % gemeldet. Die Zahl der Milchviehbetriebe war in dieser Zeit um 4 081 oder 5,6 % auf 69 174 gesunken.