04 - Körnerleguminosen starten durch

Die Anbauflächen von Ackerbohnen und Körnererbsen haben sich nach dem historischen Tief im Jahr 2014 sehr erfreulich entwickelt. Über aktuelle Trends und die Ergebnisse der Landessortenversuche von Erbsen und Ackerbohnen berichten Heinrich Brockerhoff und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Bevor die Entscheidung für eine Sorte fällt, sollte ein Gespräch mit der aufnehmenden Hand oder Fütterungsberatung erfolgen. Foto: Heinrich Brockerhoff

In Deutschland hat sich die Anbaufläche im Zeitraum 2014 bis 2017 verdoppelt, in NRW hat sie sich sogar verdreifacht. Die Hauptgründe für die Ausdehnung sind mit dem Förderprogramm „Vielfältige Kulturen“, der Anrechenbarkeit als Ökologische Vorrangfläche und der Diskussion um Regionalität und GVO-freie Fütterung und Ernährung schnell ausgemacht. Im Jahr 2017 haben landesweit rund 1 200 Betriebe am Förderprogramm „Vielfältige Kulturen“ teilgenommen. Die mit Ackerbohnen bestellte Fläche stieg von 1 900 ha 2014 auf 6 900 ha im Jahr 2017. Bei Körnererbsen stieg der Anbau im gleichen Zeitraum von 1 200 auf 3 300 ha. Sojabohnen mit aktuell 300 oder Lupinen mit 200 ha Anbaufläche in NRW spielen zurzeit nur eine sehr untergeordnete Rolle.

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