Eine Arbeitsgruppe der Länder soll zeitnah konkrete Vorschläge erarbeiten. „Ich bin froh, dass es gelungen ist, sich über ein gemeinsames Vorgehen hin zu einer tierschutzgerechteren Sauenhaltung in Deutschland abzustimmen“, erklärte die Staatssekretärin im hessischen Landwirtschaftsministerium, Dr. Beatrix Tappeser. Damit werde einerseits eine Planungssicherheit für die von dem Urteil betroffenen Sauenhalter geschaffen. Andererseits müsse allen klar sein, dass „konkrete Handlungsschritte für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen“ erreicht werden müssten, so Tappeser. Nach Angaben ihres Schweriner Amtskollegen, Dr. Jürgen Buchwald, haben sich die Amtschefs einvernehmlich für die unverzügliche Anpassung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ausgesprochen, um bei Neu- und Umbauten die Sauenhaltung nur noch in Gruppen zuzulassen und dabei die Fixierung in Kastenständen auf wenige Tage um den Zeitpunkt der Rausche zu minimieren.