Ein Jahr nach dem Start des Projektes Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft, kurz F.R.A.N.Z., haben die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz und der Deutsche Bauernverband eine positive Bilanz gezogen. So wurden auf 2 % bis 5 % der Flächen der teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe effektive Biodiversitätsmaßnahmen umgesetzt – mit ersten positiven Effekten für die Artenvielfalt. Dazu gehörten unter anderem Feldlerchenfenster mit und ohne Erbseneinsaat, Blüh- und Altgrasstreifen sowie Extensivgetreide. Zur Überprüfung des Erfolgs wird eine umfangreiche Überwachung durchgeführt. In diesem Jahr soll die Maßnahmenfläche nach Angaben der beiden Initiatoren auf 5 % bis 10 % der Betriebsfläche erweitert werden. Erprobt würden dabei auch zwischen Naturschützern und Landwirten bereits abgestimmte Maßnahmen wie das blühende Vorgewende und Feldlerchenstreifen auf Maisschlägen.