Die Interessensgemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM) will mit einem neuen Instrument die Milchlieferanten der Genossenschaftsmolkereien sensibler für den Markt machen. Wie IGM-Sprecher Thomas Stürtz mitteilte, soll das sogenannte IG Milchbarometer erstmals mit den Milchgeldabrechnungen für Januar an die Erzeuger verteilt werden. Entwickelt und fortwährend berechnet das Milchbarometer vom Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel. Das Barometer soll auf den Börsenpreisen der European Energy Exchange beruhen, also auf Preiserwartungen. Das Barometer soll es den Erzeugen ermöglichen, sich mit ihrer Produktionsplanung auf diese Erwartungen einzustellen statt wie bisher nur stark verzögert.