Schwarz machte dabei deutlich, dass der Einsatz digitaler Prozesse und Anwendungen gerade für den Agrarsektor von enormer Bedeutung sei, erlaube deren Anwendung doch eine präzisere und nachhaltigere Produktion. Dies diene dem Klima, dem Tierwohl und nicht zuletzt dem Verbraucher, dessen Wunsch nach transparenterer Produktion die Bauern am ehesten mit der Erhebung und Verarbeitung detaillierter Daten vom Acker und im Stall nachkommen könne. Nach seiner Auffassung stehen dieser Perspektive allerdings nicht zuletzt die technischen Beschränkungen des Internets im ländlichen Raum im Wege. Laut Schwarz können die im Zuge der Digitalisierung gewonnenen Informationen auch helfen, die Debatte um die Landwirtschaft zu versachlichen. So lieferten moderne Sensoren und die Datenverarbeitung beispielsweise objektive Daten zur Tiergesundheit oder ermöglichten eine punktgenaue und damit ressourcenschonende Pflanzenernährung. Ein großer Vorteil der Digitalisierung liegt laut Schwarz außerdem darin, dass sie allen Agrarunternehmen, gleich welcher Größe oder Betriebsform, Nutzen verspricht. Sollen digitale Anwendungen ihre Vorteile im Agrarsektor ausspielen, muss nach Darstellung von Schwarz allerdings unbedingt die Datensicherheit gewährleistet werden.