Das von der Europäischen Kommission gestartete Konsultationsverfahren zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten die Debatte um die Agrarreform angeheizt. Der für Landwirtschaft zuständige Staatssekretär im niederländischen Wirtschaftsministerium, Martijn van Dam, regte vergangene Woche bei dem vom dortigen Bauernverband (LTO) in Haag ausgerichteten „LTO-Café“ an, den Etat „klüger“ als bisher zu verwenden. Er favorisiert Anreize für Innovationen sowie Fördergelder für Nachhaltigkeit, Natur und Landschaft. Auch die Lebensmittelerzeugung sollte nach seiner Auffassung verändert werden: Es gelte, nicht nur genug, sondern auch gesund und im Gleichgewicht mit der Natur zu produzieren, sagte van Dam. Diese Aufgabe sollten „relativ kleine“ Familienbetriebe übernehmen, damit der ländliche Raum grün, schön und bewohnbar bleibe.
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