07 - EU-Agrarbudget erhalten

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat seine Forderung nach Beibehaltung des Agrarbudgets der Europäischen Union in bisheriger Höhe bekräftigt und pocht zugleich auf eine Entbürokratisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Sieht im Umsetzungsmodell der EU durchaus Chancen für eine regional besser angepasste Politik: DBV-Präsident Joachim Rukwied. Foto: Detlef Steiner

In einer Stellungnahme wird betont, dass die vielfältigen Ziele der GAP nur dann zu erreichen seien, wenn der Finanzrahmen der EU-Agrarförderung auch nach 2020 stabil bleibe. Darüber hinaus müsse die GAP einfacher und effektiver werden. Der Bauernverband verlangt, das von der EU-Kommission propagierte Umsetzungsmodell für eine neue GAP so zu gestalten, dass keine neuen Verzerrungen in der Förderung zwischen den Mitgliedstaaten eintreten könnten. Für eine wirkliche Vereinfachung sei ein Kurswechsel im Antrags- und Kontrollsystem dringend erforderlich. Wenn die EU künftig nur wesentliche agrarpolitische Ziele vorgebe und die Umsetzung stärker in die Verantwortung der Mitgliedstaaten gehe, müssten die Kontrollsysteme national auf ein unabdingbares Maß beschränkt und zugleich die Möglichkeiten der Digitalisierung und Satellitentechnik genutzt werden.

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