Rumäniens Landwirte haben 2016 mehr Traktoren gekauft als in den Jahren zuvor. Die seit einem Jahrzehnt bei den Neukäufen verzeichnete „Grenze“ von 2 000 Schleppern pro Jahr sei mit einer Gesamtzahl von rund 2 300 Stück übertroffen worden, meldete die Bukarester Agentur „Pagina de Agricultura“ unter Verweis auf das Unternehmen John Deere Romania. Bei einem durchschnittlichen Preis von 50 000 € pro Traktor habe sich der im vergangenen Jahr erzielte Gesamtumsatz auf rund 115 Mio. € belaufen. Als Grund für den Aufschwung am Schleppermarkt nannte die Agentur die wachsende wirtschaftliche Attraktivität der rumänischen Landwirtschaft, unter anderem bei potenziellen Investoren, aber auch bei Kleinbauern und Inhabern mittelgroßer Betriebe. Im vergangenen Jahr habe es zahlreiche Neugründungen von Landwirtschaftsbetrieben gegeben und somit auch ein entsprechender Maschinenbedarf. Angesichts günstiger agrarwirtschaftlicher Entwicklungsaussichten planten auch bereits länger bestehende Betriebe, ihren veralteten Maschinenpark zu erneuern.