07 - Obst- und Gemüsebranche zuversichtlich

Ihre Marktchancen beurteilt die heimische Obst- und Gemüsebranche trotz teils erschwerter Rahmenbedingungen optimistisch, warnt aber gleichzeitig vor Handelsbeschränkungen. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hob anlässlich der Fruchthandelsmesse Fruit Logistica am Mittwoch vergangener Woche in Berlin die Qualität, Frische und den Geschmack der heimischen Erzeugnisse hervor.

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Außerdem verwies er auf die hierzulande nachhaltige Produktion bei guter Klimabilanz. Damit könnten verbrauchernah die Wünsche der Kunden erfüllt und zeitnah die Märkte bestückt werden. Deutschland gilt als der größte Verbrauchermarkt für Obst und Gemüse in Europa. Allerdings werden laut Angaben der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) rund zwei Drittel der Nachfrage durch Importe gedeckt. Zunehmend entwickle sich deutsches Obst und Gemüse aber auch zum gefragten Exportprodukt, berichtete die Messe Berlin als Veranstalter der Fruit Logistica. Das liege zum einen an der streng kontrollierten Qualität deutscher Erzeugnisse und an der „Verlässlichkeit der Handelspartner“. Zum anderen würden mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums neue Märkte erschlossen und der bilaterale ­Handel gefördert. Ressortchef Christian Schmidt bekannte sich anlässlich der Messe einmal mehr zum Agrarexport. Sein Haus unterstütze mit seinem Exportförderprogramm ­kleine und mittlere Unternehmen, um kaufkräftige, ­aufnahmebereite Märkte in den Indus­trie- und Schwellenländern auch für Obst und Gemüse zu erschließen. Hierfür stünden in diesem Jahr 3 Mio. € zur Verfügung.