Das Bündnis „Wir haben es satt!“ hat sich deutlich anonymen Schmähbriefen gegen Landfrauen und Landwirte distanziert. Diese waren in seinem Namen in der vorvergangenen Woche aufgetauchten. Kampagnensprecher Jochen Fritz erklärte, dass die Briefe keinesfalls aus der eigenen Feder stammten. Das Aktionsbündnis habe großes Interesse an einer schnellen Aufklärung; rechtliche Schritte würden derzeit geprüft. Fritz betonte, dass man die Diffamierung von Landwirten grundsätzlich ablehne und vielmehr an einem weiteren Dialog interessiert sei. Zuvor war von einer betroffenen Landfrau über Facebook ein Schreiben veröffentlicht worden, das in ähnlicher Form an andere Landwirte gegangen sein soll. Bezugnehmend auf eine Reportage zum Mobbing von Bauernhofkindern werden den Landwirten unter anderem eine Falschdarstellung der eigenen Arbeit und deren Auswirkungen auf die Natur vorgeworfen. Am Schluss des anonymen Schreibens wird ausdrücklich auf das Bündnis „Wir haben es satt!“ verwiesen und zur Teilnahme aufgefordert.
08 - Bündnis distanziert sich von Schmähbriefen
Unter anderem bei Facebook wurde der Brief, der nicht vom Bündnis „Wir haben es satt!“ stammt, öffentlich diskutiert.