08 - Nahrungsmittel bleiben Inflationstreiber

Molkereiprodukte trugen insgesamt zur Inflation bei. Foto: pixabay

Die Preise für Nahrungsmittel in Deutschland sind auch im Januar stärker gestiegen als diejenigen für alle Waren und Dienstleistungen zusammen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, verteuerten sich Lebensmittel im Vorjahresvergleich im Schnitt um 3,1 %. Die Inflationsrate insgesamt belief sich dagegen dank der nicht so stark gestiegenen Energiekosten nur auf 1,6 %. Seit nunmehr einem halben Jahr liegt die Teuerungsrate für Nahrungsmittel den Statistikern zufolge mit 3 % oder mehr über derjenigen für alle Waren und Dienstleistungen und wirkt damit inflationstreibend. Nach Angaben von Destatis wiesen wieder die Speisefette und -öle mit 15,2 % die höchste Teuerungsrate auf. Maßgeblich dafür war unter anderem das Plus bei Butter, das sich trotz der bereits erfolgten Preissenkungen im Einzelhandel auf kräftige 28 % belief. Der einzige Bereich mit niedrigeren Ladenpreisen im Vergleich zum Januar 2017 war Gemüse.