08 - Pflanzenschutz in Körnererbsen planen

Für die Kultur Futtererbsen stehen zur Unkrautbekämpfung nach wie vor nur wenige Wirkstoffe zur Verfügung. Aufgrund der unsicheren Entwicklung im Pflanzenschutzsektor wird es auch in Zukunft kaum Neuentwicklungen in den grobkörnigen Leguminosen geben. Das heißt, dass die Ackerbauern mit den zur Verfügung stehenden Präparaten auskommen müssen. Wie diese anzuwenden sind, erläutert Eugen Winkelheide, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Erbsenläuse sitzen sehr versteckt. Sie können sich explosionsartig vermehren. Foto: Eugen Winkelheide

Futtererbsen eignen sich für leichtere und flachgründigere Böden. Diese sollten keine Bodenstrukturschäden, wie Bodenverdichtungen oder Staunässe, aufweisen, da eine gute Bodendurchlüftung wichtig für die Knöllchenbildung ist. Flächen mit Wurzelunkräutern, wie Disteln und Ampfer, scheiden ganz aus. Schon ab Mitte März können Futtererbsen in trockene, gare Böden 5 bis 6 cm tief gesät werden. Hiermit wird zum einen der hohe Bedarf an Wasser zur Keimung und zum anderen ein gewisser Schutz vor Auflaufschäden durch Herbizide sichergestellt.

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