Ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen weisen in Bezug auf Ackerwildkräuter eine deutlich höhere Biodiversität auf als vergleichbare konventionelle Flächen und fördern damit die Bestände an Insekten und Feldvögeln. Das zeigt eine Studie, in der Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Auftrag des World Wide Fund for Nature (WWF) den Aufwuchs an Wildkräutern in Abhängigkeit von der Bewirtschaftungsform untersuchten. Wie der WWF vergangene Woche berichtete, zeigte sich dabei, dass die Artenvielfalt auf Ökoflächen bis zu neun Mal größer ist als auf herkömmlich bestellten Flächen. Die Kräuter bedeckten nach den Untersuchungen der ZALF-Forscher bis zu 37 % der ökologisch bewirtschafteten Fläche, im konventionellen Bereich 7 %.