Die Ernteerträge trotz zunehmender extremer Wettereignisse in Zukunft stabil zu halten, ist das Ziel einer neuen regionalen und fachübergreifenden Forschungsallianz, zu der sich die Universität Tübingen, das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und die Landessaatzuchtanstalt unter der Federführung der Universität Hohenheim zusammengetan haben. Wie die Uni Hohenheim am Mittwoch vergangener Woche erklärte, wollen die beteiligten Wissenschaftler erstmals Technologiesprünge aus dem Bereich der molekularen Grundlagenwissenschaften systematisch für den praktischen Züchtungsprozess nutzbar machen. Die Herausforderung für das Netzwerk bestehe deshalb zunächst darin, Erkenntnisse aus Bereichen Genomik, Metabolomik, Proteomik und Epigenetik auf die realen Bedingungen auf dem Feld zu übertragen. Anschließend müssten diese Daten für den praktischen Züchtungsprozess nutzbar gemacht werden.