09 - Getreide und Raps enttäuschten

Die Auswertung der Ackerschlagkarteien des Arbeitskreises für Betriebsführung Köln-Aachener Bucht 2016 zeigt, dass vor allem die Weizenerträge und damit die Erträge der dominierenden Getreidekultur enttäuschten. Auch die Qualitäten waren sehr heterogen. Als Einflussfaktor überlagerte der witterungsbedingte Jahreseffekt alle anderen Einflüsse. Wilfried Beeker, Geschäftsführer des Arbeitskreises, stellt die Ergebnisse vor.

Die Vegetation 2016 war gekennzeichnet durch einen extremen Witterungsverlauf. Die erzielten Erträge enttäuschten bei allen Kulturen. Beim Weizen wurden zudem teilweise mindere Qualitäten geerntet. Zusammen mit den nochmals rückläufigen Erzeugerpreisen ergeben sich beim Deckungsbeitrag im Vergleich zum Vorjahr Einbußen von bis 50 %. Foto: agrar-press

effekt alle anderen Einflüsse. Wilfried Beeker, Geschäftsführer des Arbeitskreises, stellt die Ergebnisse vor.

Zur Ernte 2016 wurden im Arbeitskreis über 2 600 ha Getreide- und Rapsflächen ausgewertet. Wie in den Vorjahren war der Winterweizen mit einem Flächenanteil von über 50 % die dominierende Kultur. Fast alle Weizenflächen standen in der Fruchtfolge nach Blattfrüchten, überwiegend nach Zuckerrüben, aber auch nach Kartoffeln, Raps, Gemüse und Mais. Der Anteil des Stoppelweizens verharrte auf dem geringen Niveau von 2 %. Der Anbauanteil des Dinkels war mit 8 % leicht rückläufig. Im Gegensatz dazu erhöhten sich die Anbauanteile der Winter- und Sommergerste leicht auf jetzt 13 und 9 %. Roggen und Triticale hatten mit zusammen 3 % Anbauanteil eine untergeordnete Bedeutung. Der Anteil des Winterrapses lag mit 11 % leicht unter dem Niveau des Vorjahres (12 %), was teilweise auch den regional ungünstigen Bedingungen zur Aussaat geschuldet sein könnte.

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