1 300 deutsche Lieferanten an Arla-Klimacheck beteiligt

Foto: Dr. Elisabeth Legge

Ambitioniert sind die Klimaziele, die sich Arla gesetzt hat. Das europäische Molkereiunternehmen hat ganz klare Vorgaben. „Bis 2030 wollen wir die CO2e-Emissionen um 30 % pro Kilogramm Milch senken und bis 2050 wollen wir Netto-Null-Emissionen  erreichen“, erläuterte Arla-Sprecher Markus Teubner am Dienstag vergangener Woche bei einer digitalen Presseveranstaltung. Und in Sachen Klimaschutzziele ist die Molkerei auf die Hilfe ihrer Lieferanten angewiesen. Denn der größte Teil des CO2e-Ausstoßes (CO2e steht Kohlendioxidäquivalent) findet auf den Betrieben statt.

„Daher haben wir im vergangenen Jahr ein Klimacheck-Programm für unsere Lieferanten gestartet“, erläuterte Maike Brask, Nachhaltigkeitsexpertin von Arla. Im April sei nun die erste Runde des Programms abgeschlossen worden. „93 % der Lieferanten haben in der ersten Runde beim Klimacheck-Programm mitgemacht. Es waren knapp 8000 Betriebe aus sieben europäischen Ländern und davon knapp 1300 Lieferanten aus Deutschland dabei“, so Brask. Das Ergebnis kann sich dabei nach ihren Aussagen sehen lassen. Heraus kam ein durchschnittlicher Fußabdruck aller Arla-Landwirte von 1,15kg CO2e pro kg Milch.