Auf ihr gemeinsames Engagement zum Artenschutz haben der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Michael-Otto-Stiftung für Umweltschutz zum „Tag des Artenschutzes“ hingewiesen, der am vergangenen Freitag begangen wurde. So würden im Rahmen des im Januar frisch gestarteten Gemeinschaftsprojekts „Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft“ (F.R.A.N.Z.) praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Naturschutzmaßnahmen entwickelt. Laut DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken geht es dabei darum, die Landwirte eng in die Maßnahmenumsetzung einzubinden. Das sei eine wichtige Voraussetzung dafür, den Artenschutz erfolgreich zu realisieren und die Wirtschaftlichkeit der Nutzung nicht zu beeinträchtigen. Stiftungsgeschäftsführer Stephan Zirpel wies darauf hin, dass die im Projekt erarbeiteten Lösungen in die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die länderspezifischen Agrarumweltprogramme einfließen sollen. Durchgeführt wird das Vorhaben laut DBV auf bundesweit zehn landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben. Hier würden im ersten Jahr zunächst auf 5 %, später auf bis zu 10 % der Betriebsflächen verschiedene, auch innovative Naturschutzmaßnahmen umgesetzt. Für die bereits in den Landesprogrammen verankerten Maßnahmen würden Verbesserungen in der Förderung und Ausgestaltung erprobt, um eine stärkere Akzeptanz zu fördern.