Handelsabkommen tragen dazu bei, die Agrarexporte aus der Europäischen Union zu steigern und hierdurch Arbeitsplätze in der europäischen Landwirtschaft und in der Lebensmittelverarbeitung zu sichern. Dies geht aus einer im Auftrag der EU-Kommission von der Wirtschaftsberatung Copenhagen Economics erarbeiteten Studie hervor, die am Montag vergangener Woche in Brüssel vorgestellt wurde. Untersuchungsgegenstand waren die Folgen der EU-Handelsvereinbarungen mit Mexiko, der Schweiz und Südkorea. EU-Agrarkommissar Phil Hogan zeigte sich durch die Studienergebnisse in seiner Ansicht zu solchen Abkommen bestätigt. Allein durch die drei untersuchten Übereinkünfte seien die Exporte des Agrar- und -Ernährungssektors der EU insgesamt um mehr als 1 Mrd. € sowie die Wertschöpfungen um 600 Mio. € gestiegen, betonte der Ire. Die Zunahme der Ausfuhren habe EU-weit zur Sicherung mehrerer tausend Arbeitsplätze beigetragen, die meisten davon im Agrarsektor. Darüber hinaus gingen etwa 27 000 zusätzliche geschaffene Jobs auf das Konto der Handelsabkommen.