11 - BDL will Soli für den ländlichen Raum

Seine Forderung nach einem „Soli fürs Land“ ab 2019 hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl bekräftigt. Diese Umwandlung des Solidaritätszuschlags könne dazu dienen, „die strukturschwachen Gebiete der Bundesrepublik“ zu unterstützen, betonte der BDL-Bundesvorsitzende Sebastian Schaller auf dem Parlamentarischen Abend der Landjugend vergangene Woche in Berlin. Das Ziel der Strukturförderung müsse darin bestehen, „die Gleichwertigkeit von Lebensbedingungen zu erhalten und zu verbessern“. Die Forderung wurde von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium aufgegriffen. Der Agrarsektor brauche nicht nur eine Förderung für Junglandwirte, sondern auch für Start-Ups im ländlichen Raum. Sein Parlamentarischer Amtskollege Peter Bleser rief die Akteure im ländlichen Raum zur Zusammenarbeit auf, um „dem Verlust von Strukturen“ entgegenzuwirken. Die Linken-Politikerin Sabine Leidig regte die Einführung eines Jugendbeauftragten in der Bundesregierung an. Damit griff sie die BDL-Forderung nach einem Staatssekretär für Jugend auf.