11 - Virtuelles Museum ist online

Internetseite lädt zu einer Zeitreise durch 150 Jahre Obstbau im Rheinland ein

Anton Dick (l.), Franz Bellinghausen (M.) und Elmar Schmitz-Hübsch vom Ältestenrat der Fachgruppe Obstbau Bonn-Rhein-Sieg ist es ein großes Anliegen, über die Anfänge und Entwicklung des rheinischen Obstbaus zu berichten. Foto: Birgit Scheel

Die Idee zu einem virtuellen Obstbau-Museum entstand vor anderthalb Jahren und hat eine kleine Gruppe älterer Obstbauern aus dem Rhein-Sieg-Kreis nicht mehr losgelassen. Schließlich haben sich Franz Bellinghausen, Anton Dick und Elmar Schmitz-Hübsch gemeinsam an die Umsetzung gemacht. „Damals haben wir noch nicht geahnt, was auf uns zukommen wird“, betonte Schmitz-Hübsch am 2. März bei der offiziellen Vorstellung anlässlich des Festaktes zum 50-jährigen Bestehen der Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg. Zum Glück, denn auf die Herren kam enorm viel Arbeit zu, die nur mit einem eingespielten Arbeitsteam wie bei dem Ältestenrat zu bewältigen war. Die Herren haben sehr viel Zeit investiert und reichlich Material zusammengetragen, geordnet, digitalisiert und überarbeitet.

ntstanden sind insgesamt 40 virtuelle Räume mit mehr als 2 000 historischen und aktuellen Fotos und Dokumenten. Wie in einem echten Museum sind Räume, Vitrinen und Galerien chronologisch oder nach Sachzusammenhängen geordnet. Die Räume lauten beispielsweise „Anzucht von Obstgehölzen“, „Baumschnitt“ oder „Vermarktung“, die mit zahlreichen Bildern, Dokumenten und Texten gefüllt sind und einen umfassenden Überblick zu den Themen rund um den Obstbau bieten.

Das „Museum“ soll aber nicht nur einen Rückblick bieten, sondern auch eine Fundgrube für Praktiker, berufsständische Institutionen und am Gartenbau Interessierte sein, so die „Gründer“ des virtuellen Museums. Dieses Angebot soll nun ständig erweitert und aktualisiert werden, woraufhin die drei medienbegeisterten Herren an alle Obstbauern appellierten, weiteres historisches, aber auch aktuelles Material zu den neuesten Entwicklungen zur Verfügung zu stellen. Bewusst wurde auch der Name „Obstbau-Museum Rheinland“ gewählt, um die ganze Region einzubeziehen. Dazu rief der Ältestenrat vor allem die Kollegen vom Niederrhein auf, auch aus dem Gebiet Material zur Verfügung zu stellen. Die Internetseite lautet: www.obstbau-museum-rheinland.de.