11 - Westfleisch macht wieder Gewinn

Die Westfleisch SE hat im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie das Fleischunternehmen vergangene Woche mitteilte, ist der Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen gegenüber 2015 um 2,2 % auf 2,47 Mrd. € gestiegen.

Noch besser lief es beim Jahresüberschuss: Musste im Kalenderjahr 2015 noch ein Verlust von 4,1 Mio. € verkraftet werden, konnte 2016 wieder ein Gewinn von 12,7 Mio. € erwirtschaftet werden. Die positive Entwicklung bei Umsatz und Überschuss ist laut Westfleisch auch auf das gute Geschäft im Schweinebereich zurückzuführen. Erstmals in der Firmengeschichte wurden mehr als 8 Mio. Schweine geschlachtet; im Vorjahresvergleich kamen 2,6 % mehr Tiere an den Haken. Der Absatz von Schweinefleisch nahm gegenüber 2015 sogar um 8,1 % auf 639 000 t zu. Zudem wurde mit 106 000 t insgesamt 2,8 % mehr Rindfleisch verkauft, obwohl die Schlachtungen um 3,3 % auf 433 300 Stück rückläufig waren. Bundesweit stagnierte 2016 bei allen Schlachtunternehmen die gewerbliche Erzeugung von Schweine- und Rindfleisch, sodass die Westfleisch Marktanteile hinzugewinnen konnte. Gerade im Segment Schwein sei das bemerkenswert, da Anfang April 2016 durch den Brand am Standort Paderborn 20 % der Produktionskapazitäten vernichtet worden seien. Die Vertragspartner und Mitglieder der Genossenschaft können mit einer Dividende von 2,5 % auf Geschäftsguthabeneinlagen sowie mit einem nach Tierarten gestaffelten Sonderbonus rechnen.