Noch besser lief es beim Jahresüberschuss: Musste im Kalenderjahr 2015 noch ein Verlust von 4,1 Mio. € verkraftet werden, konnte 2016 wieder ein Gewinn von 12,7 Mio. € erwirtschaftet werden. Die positive Entwicklung bei Umsatz und Überschuss ist laut Westfleisch auch auf das gute Geschäft im Schweinebereich zurückzuführen. Erstmals in der Firmengeschichte wurden mehr als 8 Mio. Schweine geschlachtet; im Vorjahresvergleich kamen 2,6 % mehr Tiere an den Haken. Der Absatz von Schweinefleisch nahm gegenüber 2015 sogar um 8,1 % auf 639 000 t zu. Zudem wurde mit 106 000 t insgesamt 2,8 % mehr Rindfleisch verkauft, obwohl die Schlachtungen um 3,3 % auf 433 300 Stück rückläufig waren. Bundesweit stagnierte 2016 bei allen Schlachtunternehmen die gewerbliche Erzeugung von Schweine- und Rindfleisch, sodass die Westfleisch Marktanteile hinzugewinnen konnte. Gerade im Segment Schwein sei das bemerkenswert, da Anfang April 2016 durch den Brand am Standort Paderborn 20 % der Produktionskapazitäten vernichtet worden seien. Die Vertragspartner und Mitglieder der Genossenschaft können mit einer Dividende von 2,5 % auf Geschäftsguthabeneinlagen sowie mit einem nach Tierarten gestaffelten Sonderbonus rechnen.