Das zeigen die jetzt vorgelegten Untersuchungsergebnisse der Bundesländer, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2015“ zusammengefasst hat. Nach Angaben des Bundesamtes wurden im Jahr 2015 insgesamt 18 765 Lebensmittelproben auf das Vorhandensein von Pflanzenschutzmittelresten untersucht. Dabei sei im Fall deutscher Herkünfte nur in 1,1 % der untersuchten Proben der jeweilige Grenzwert überschritten worden, was einem Rückgang um 0,8 Prozentpunkte zum Vorjahr entsprochen habe. Bei Erzeugnissen aus anderen EU-Mitgliedstaaten seien ebenfalls in 1,1 % der Proben Überschreitungen festgestellt worden, berichte das BfR. Deutlich höher fielen ihm zufolge die Verstöße bei Erzeugnissen aus Drittländern aus; hier seien immerhin bei 5,5 % der Proben Grenzwertüberschreitungen moniert worden.