Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat die Einstufung des Herbizidwirkstoffs Glyphosat als nicht krebserregend bestätigt. Auch sei das Mittel nicht als mutagen oder fortpflanzungsgefährdend einzuordnen. Wie RAC-Direktor Jack de Bruijn am Mittwoch vergangener Woche in Brüssel zu dem Ergebnis feststellte, beruht dieses auf einer „umfassenden Bewertung“ aller verfügbaren Informationen zu dem Wirkstoff. Ein Sprecher der Europäischen Kommission wies unterdessen darauf hin, dass damit der Prozess bei ECHA noch nicht abgeschlossen sei. Die Auffassung des RAC werde nochmals in der Chemikalienagentur geprüft, bevor dann die endgültige Stellungnahme vorliege. Diese werde voraussichtlich vor der Sommerpause an die Kommission gehen. Danach würden die Kommissionsdienste erneut mit den Mitgliedstaaten über die Zulassung von Glyphosat diskutieren.
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