12 - Werbeverbot für Pflanzenschutzmittel

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Ein generelles Werbeverbot für Pflanzenschutzmittel haben französische Umweltverbände gefordert. Die Organisationen, da­runter die französischen Ableger von Greenpeace, foodwatch und des World Wide Funds for Nature (WWF), wollen damit die im Land anstehende Trennung von Beratung und Verkauf im Pflanzenschutz ergänzen. Gemeinsam übten die Organisationen in der vergangenen Woche Kritik an der Agenda der französischen Regierung zur Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes. Das Engagement der Regierung wird zwar grundsätzlich positiv bewertet, betont wird aber die Notwendigkeit von Korrekturen. Entscheidend sei, am Ziel der Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes um 50 % festzuhalten und ein zügiges Verbot von krebserregenden, erbgutschädigenden und hormonaktiven Wirkstoffen durchzusetzen. Wenig zielführend sei es, die betroffenen Branchen bei der Umstellung auf eine umweltschonende Produktion mit einzubeziehen, denn diese hätten sich bereits bei den Runden Tischen zur Agrar- und Ernährungswirtschaft unkooperativ gezeigt, so die Umweltverbände.