12 - Zum dritten Mal Geflügelpest in den Niederlanden

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In einem Entenmastbetrieb im niederländischen Kamperveen ist am Dienstag vergangener Woche die Geflügelpest dia­gnostiziert worden. Wie das Haager Landwirtschaftsministerium mitteilte, handelt es sich um einen hochansteckenden H5-Virustyp. Nach Angaben des Agrarressorts wurden die 29 000 Tiere auf dem betroffenen Betrieb in der westlichen Provinz Overijssel von Mitarbeitern der niederländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) vorsorglich getötet. Wie Landwirtschaftsministerin Carola Schouten in einem Brief an die Zweite Kammer des niederländischen Parlaments erklärte, sind auch 40 000 Masthähnchen eines Betriebes, der 50 m entfernt von dem Entenbetrieb ansässig ist, prophylaktisch gekeult worden. Das Geflügel eines Vermehrungsbetriebes in 500 m Entfernung sei allerdings einstweilen verschont worden, wobei das Unternehmen nun aber strenge Kontrollauflagen erfüllen müsse. In der eingerichteten Überwachungszone im Umkreis von 10 km um den Ausbruchsbetrieb dürften keine Geflügel, Eier, Geflügelmist und Einstreu transportiert werden. Schouten zufolge wurde der Kamperveener Entenmastbetrieb seit 2014 nun bereits zum dritten Mal von der Seuche heimgesucht. Diesem Phänomen solle jetzt auf den Grund gegangen werden. Die verhängte landesweite Aufstallungspflicht für alle unternehmerischen Geflügelhaltungen gelte weiterhin.