14 - BDL will mit künftiger GAP Generationswechsel anstoßen

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Die Direktzahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollten nach 2020 nur noch bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter gewährt werden. Das hat der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) im Rahmen eines Positionspapiers zur Reform der GAP gefordert. BDL-Bundesvorsitzende Nina Sehnke erklärte dazu am Dienstag vergangener Woche in Berlin, dass die GAP-Förderung denen zukommen müsse, die die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalteten und vorantrieben. Es gehe nicht darum, einen Konflikt zwischen Jung und Alt zu schüren. Die Weitergabe eines Hofes sei eine „sehr persönliche und hoch emotionale Angelegenheit“, die jedoch nicht aufgeschoben werden dürfe, so Sehnke. Nach ihren Worten muss der Nachwuchs in der Verantwortung stehen, um investieren und den Betrieb tatsächlich für die Zukunft ausrichten zu können. Neben dem Anstoß des Generationswechsels spricht sich der BDL strikt gegen Kürzungen im Budget insbesondere der Ersten Säule aus und erteilt auch Umschichtungen grundsätzlich eine Absage. Ein Transfer von der Ersten in die Zweite Säule sei nur akzeptabel, wenn die Gelder weiterhin den Landwirten zugutekämen. Ebenfalls kritisch sieht der Verband eine vollständige Angleichung der Direktzahlungen. Diese müssten im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten in den jeweiligen Mitgliedstaaten stehen und standortspezifische Produktionsnachteile ausgleichen, heißt es in dem Positionspapier. In allen Mitgliedstaaten müssten zudem das System entbürokratisiert und alle Zahlungen von Produktionsmengen entkoppelt werden. AgE