Auch der Roggen hat eher wenige üppige Bestände vorzuweisen. Aufgrund des späten Vegetationsstarts wird dies nur bedingt ausgleichbar sein. Roggen steht aber vermehrt auf leichteren Böden, was im letzten Herbst und Winter den Vorteil brachte, dass das Wasser abfließen konnte und die Bestände dadurch weniger unter Stress standen. Des Weiteren erwärmen sich diese Böden schneller. Auch bei spätem Vegetationsstart muss in Roggen Wert auf eine sichere Einkürzung gelegt werden. In der Regel kann man die Standfestigkeit in Roggen mit zwei angepassten CCC-Einsätzen absichern. Strategien können der Tabelle entnommen werden. Bei den einzelnen Terminen sind die Rahmenbedingungen jeweils zu erfassen, um die richtigen Aufwandmengen zu finden. Denn unter kritischen Bedingungen kann Roggen sehr empfindlich mit deutlichen Mindererträgen auf Wachstumsregler reagieren.
Lesen Sie mehr in LZ 14-2018, ab S. 18