Die mit der sogenannten „Omnibus-Verordnung“ geplanten Vereinfachungen im Regelwerk der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollen spätestens Anfang 2018 umgesetzt werden. Dieses Ziel hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan in Luxemburg nochmals bekräftigt. Hogan appellierte deshalb an die Landwirtschaftsminister, die Reform entsprechend schnell voranzubringen. Noch recht kontrovers wurde beim Agrarrat am Montag vergangener Woche in Luxemburg über die produktionsgekoppelten Beihilfen als Teil der Ersten Säule der GAP diskutiert. Diese sollen nach dem Kompromisspapier, das die maltesische Ratspräsidentschaft jetzt vorgelegt hat, weiterhin fakultativ für die einzelnen Mitgliedstaaten anwendbar sein, allerdings auch nicht stärker ausgeweitet werden dürfen.
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