Die Landwirte in Frankreich haben 2016 das dritte Jahr in Folge weniger Geld für Landmaschinen ausgegeben. Wie der Verband der französischen Landtechnikhersteller (Axema) kürzlich bekanntgab, ging der Branchenumsatz nach vorläufigen Zahlen gegenüber 2015 um 8,1 % auf 5,05 Mrd. € zurück. Damit lag der Erlös um 12,5 % unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Vor allem die schlechte Getreideernte und die niedrigen Agrarpreise hätten die Investitionsstimmung gedrückt, erläuterte der Verband. Obwohl die Neuzulassungen von Maschinen und Traktoren im ersten Quartal 2017 erneut unter dem Vorjahresniveau lagen, zeigte sich Axema für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch. Erwartet wird, dass der Branchenumsatz um gut 3 % auf 5,2 Mrd. € steigt. Dafür seien allerdings auch vernünftige klimatische Bedingungen und eine gute Ernte notwendig, erklärte Axema.