Jetzt sind in der Regel gute Weizenbestände anzutreffen. Die Wüchsigkeit korreliert sehr stark mit der Stickstoffverfügbarkeit. Weizen nach Raps mit hohen Nmin-Werten und frühen Aussaatterminen ist oft schon stiefellang und erreicht EC 31/32 – das drittletzte Blatt spitzt oder wird geschoben. Die meisten Bestände sind aber erst in EC 30/31, oft ist das viertletzte Blatt halb geschoben. Viele Weizenbestände sind dicht und dunkelgrün. In diesen Beständen muss viel Wert auf eine gute Einkürzung gelegt werden, erst recht, wenn bei höherer Bodentemperatur und ausreichender Bodenfeuchte Stickstoffschübe im Mai möglich werden. Nur auf Grenzstandorten mit später Gülledüngung kommen ungleichmäßige, weniger wüchsige Bestände vor.