Hopfen und Braugerste aus deutscher Erzeugung sind bei den Bierbrauern in der Bundesrepublik beliebt. Das hat der Deutsche Bauernverband (DBV) am Freitag vergangener Woche im Vorfeld des Tags des deutschen Bieres am vergangenen Sonntag betont. Er verwies außerdem auf eine Emnid-Umfrage, wonach regionale Produkte auch in der Verbrauchergunst hoch angesiedelt seien. Unter den Herstellern stehe deutscher Hopfen, vornehmlich aus Bayern, für beste Qualität. Das werde durch den Züchtungsfortschritt weiter befördert. Der DBV sieht neue Sorten, wie Mandarina Bavaria, als eine „Folge des neuen Trends mit Craft Bieren“, die besonders unter jungen Verbrauchern geschätzt würden. Um sie zu brauen, benötige man jedoch deutlich mehr Hopfen als bei herkömmlichen Bieren. Die Anbaufläche für Braugerste ist in Deutschland zur Ernte 2017 nach Angaben des Bauernverbandes im Vorjahresvergleich stabil geblieben. Von den 337 000 ha, die mit Sommergerste bestellt seien, könne voraussichtlich auf 240 000 ha Braugerste geerntet werden.