Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland hat im ersten Quartal 2017 weiter zugelegt. Allerdings weisen die einzelnen Energieträger sehr unterschiedliche Wachstumsraten auf. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) am Montag vergangener Woche mitteilten, lag der Anteil von Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen am Bruttostromverbrauch in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei 32 %; dies entsprach 50,1 Mrd. kWh. Verglichen mit dem Vorjahreswert von 48,1 Mrd. kWh war das ein Zuwachs von 4 %. Die wichtigste Energiequelle war dabei erneut die Windkraft an Land, deren Beitrag um 3,1 % auf 22,4 Mrd. kWh anstieg. An zweiter Stelle lag die Biomasse mit einem Plus von 2,1 % auf 11,7 Mrd. kWh. Ein deutlicher Anstieg von 29 % wurde für Strom aus Photovoltaikanlagen verzeichnet; aus dieser Quelle stammten 6 Mrd. kWh. Die höchste Wachstumsrate entfiel laut BDEW und ZSW auf die Offshore-Windkraft; gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte dieses Segment um 37 % auf 4,8 Mrd. kWh zu. Aus Siedlungsabfällen wurden 1,5 Mrd. kWh Strom erzeugt; dies war eine Steigerung um 3,7 %.