Vor einer zu starken Konzentration der Agrarflächen hat das EU-Parlament gewarnt. Es fordert deshalb in einer am vergangenen Donnerstag verabschiedeten nicht-legislativen Resolution einen besseren Zugang für Kleinbetriebe, Neueinsteiger, junge sowie weibliche Landwirte zu landwirtschaftlichen Nutzflächen. Verwiesen wird darauf, dass im Jahr 2013 in der EU-27 rund 3 % der Betriebe mit 52 % mehr als die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche kontrollierten. Im Gegensatz dazu hätten damals 76 % aller Betriebe zusammen lediglich über rund 11 % des gesamten Agrarlandes in der EU verfügt. Die Ungleichheit der Landnutzung sei in der EU mit jener in Ländern wie Brasilien, Kolumbien und den Philippinen vergleichbar, heißt es in der Entschließung.
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