Einen besseren Schutz geistigen Eigentums und Klarheit bei den Nachbaugebühren hat der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) gefordert. Zum „Welttag des geistigen Eigentums“ betonte BDP-Geschäftsführer Dr. Carl-Stephan Schäfer die Bedeutung der geistigen Eigentumsrechte für die Branche und wies darauf hin, dass durch deren angemessenen Schutz Fortschritt überhaupt erst möglich werde. Schäfer zufolge dauert die Entwicklung einer neuen Sorte nicht selten bis zu 15 Jahre und kostet wenigstens 1 Mio. €. Gesetzliche Lücken bei der Nachbauregelung führten jedoch seit Jahren zu einer Umgehung der Gebührenzahlung. Jährlich gingen so den deutschen Züchtern etwa 11 Mio. € verloren, was den Anreiz für neue Innovationen dämpfe, so Schäfer.