Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Nordrhein-Westfalen und mit ihr auch die Gesamtgröße der entsprechend bewirtschafteten Fläche ist 2016 deutlich gewachsen. Wie der Düsseldorfer Landwirtschaftsminister Johannes Remmel am Dienstag vergangener Woche unter Berufung auf vorläufige Statistikdaten bekanntgab, wurden Ende des vergangenen Jahres 77 992 ha nach ökologischen Standards landwirtschaftlich genutzt und damit 8 700 ha oder 12,5 % mehr als vor Jahresfrist. Darüber hinaus seien Ende 2016 fast 2 000 Ökobetriebe in Nordrhein-Westfalen gemeldet gewesen. „Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um etwa 9 %“, berichtete Remmel. Unter Berücksichtigung des vor- und nachgelagerten Biosektors hätten in dem Bundesland zuletzt 3 867 Unternehmen am Ökokontrollverfahren teilgenommen. Nach Ansicht des Ministers belegen die Zahlen, dass Nordrhein-Westfalen „auf einem guten Weg“ ist, die Ökolandwirtschaft „ambitioniert auszubauen und die stetig wachsende Nachfrage nach Biolebensmitteln möglichst mit heimischer Ware zu decken“. Insgesamt plant das Land dem Grünen-Politiker zufolge bis 2020 alleine für die Förderung des Ökoanbaus rund 133 Mio. € ein.