19 - Mehr mit Holz bauen

Die Umweltministerkonferenz (UMK) hat sich für eine stärkere Förderung des Bauens mit Holz ausgesprochen. Die Ressortchefs der Länder forderten den Bund auf Antrag von Rheinland-Pfalz am Freitag vergangener Woche in Bad Saarow dazu auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit nachhaltige Baustoffe wie Holz künftig verstärkt zum Einsatz kommen. Dafür sollen unter anderem im Gebäudeenergierecht die positiven Klimaschutzeigenschaften von nachwachsenden Rohstoffen berücksichtigt werden. Auch die Lehre und Forschung im Hochschulbereich auf den Gebieten des Holzbaus müssen aus Sicht der Umweltministerkonferenz künftig ausgebaut werden. Nach Angaben des Staatssekretärs vom Mainzer Umweltministeriums, Thomas Griese, kann der Werkstoff Holz klimabelastende Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium ersetzen. Die Verwendung von Holz anstelle von energieintensiven Baumaterialien könnte ihm zufolge den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen jährlich um 30 Mio. t senken. „Wer mit Holz baut, schützt also das Klima und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele“, betonte Griese.