19 - Neues aus dem Hause Schulze Föcking

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Im März löste der ein vermeintlicher Hacker-Angriff auf den Fernseher im Privathaus der Familie Schulze Föckings Empörung aus. Während er lief, erschien auf dem Gerät plötzlich eine Aufnahme aus dem Landtag. Zu sehen war der Mitschnitt einer Fragestunde, in der es um die Schweinehaltung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie gegangen war. Vermutet wurde, dass die Ministerin, die wegen der Haltungsbedingungen im Schweinemastbetrieb der Familie in der Kritik steht, unter Druck gesetzt werden sollte. In den sozialen Medien sah sie sich zu dieser Zeit massiven Drohungen ausgesetzt. Das Landeskriminalamt ermittelte in dem Vorfall. Am Montag bestätigte Christina Schulze Föcking gegenüber dem WDR allerdings, dass es sich laut des vorläufigen Ergebnisses einer computerforensischen Untersuchung um keinen Hacker-Angriff gehandelt habe. Demnach gehen die Ermittler davon aus, „dass die Videoübertragung unbemerkt und unbeabsichtigt durch ein für das Heimnetz berechtigtes Gerät in einer anliegenden Wohnung der Familie ausgelöst wurde“. Demnach hat also kein Außenstehender das Heimnetz gehackt, sondern jemand hat das gespeicherte Video wohl abgespielt und versehentlich auf das digitale Fernsehgerät übertragen. Ebenfalls am Montag wurde bekannt, dass der Ehemann der Ministerin, der den Schweinemastbetrieb führt, Strafanzeige wegen Einbruchs in die Ställe gestellt habe. Dies teilte Christina Schulze Föcking mit. Demnach richte sich die Strafanzeige gegen eine Person, die laut der Ministerin zugegeben habe, unerlaubt in die Ställe eingedrungen zu sein und Videos von den Tieren gemacht zu haben.