Das tote Tier sei sofort von der Polizei beschlagnahmt worden. Daneben sei gegen einen der Demonstranten Anzeige erstattet worden. „Die Demonstranten fühlten sich zu Recht in ihrem Demonstrationsrecht beschnitten“, erklärte der LBV. Außerdem kritisierte der Verband die Landesregierung. Diese lasse die Weidetierhalter im Regen stehen. Der Bauernbund Brandenburg wertete den Eingriff durch die Polizei als „Anmaßung gegenüber der Landbevölkerung“. Wenn die „grausame Wirklichkeit“ auf den Weiden gezeigt werde, schreite die Staatsgewalt ein. Dabei sollten sich die Politiker „ruhig mal die zerfetzten Kadaver anschauen, die das angeblich so faszinierende Raubtier zurücklässt“, so der Bauernbund. Daneben fanden am Samstag vergangene Woche wieder deutschlandweit Mahnfeuer gegen die ungehemmte Expansion von Wölfen in Deutschland statt. In Baden-Württemberg legten die Landnutzerverbände am Tag zuvor ein gemeinsames Positionspapier zum Herdenschutz vor, in dem unter anderem ein Ausschluss der Tierhalterhaftung im Fall eines wolfsbedingten Ausbruchs von Weidetieren gefordert wird.