2021/22 ein schlechtes Jahr für Schweinehalter

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Der Krieg in der Ukraine führte neben coronabedingten Einflüssen zu teils überraschenden Marktentwicklungen und weiter steigenden Betriebsmittelkosten im Wirtschaftsjahr 2021/22. Jürgen Boerman und Marco Hoffmann, Landwirtschaftskammer NRW, stellen die vorläufigen Unternehmensergebnisse des Testbetriebsnetzes buchführender Betriebe vor.

Für Veredlungsbetriebe war das abgelaufene Wirtschaftsjahr eine Achterbahnfahrt. Anfangs wirkten sich die Afrikanische Schweinepest negativ auf die Exportmöglichkeiten von Schweinefleisch aus. Weiterhin führten die pandemiebedingte Schließung der Gastronomie und Kantinen sowie fehlende Großveranstaltungen zu einem reduzierten Verzehr von Schweinefleisch und somit zum eklatanten Preisverfall. Noch im Herbst 2021 sanken die Preisnotierungen für Ferkel und Schweine dramatisch. Gleichzeitig belasteten explodierende Betriebsmittelpreise bereits 2021 die Wirtschaftlichkeit in allen Betriebszweigen. Weiter steigende Preise für Futter-, Dünge- und weitere Betriebsmittel erschwerten zu Beginn der zweiten Hälfte des Wirtschaftsjahres (WJ) 2021/22 die Situation.

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