Die Landessortenversuche zum Sommerweizen sind ausgewertet. Wie die einzelnen Sorten abgeschnitten haben und welche Sorte wo ihre Stärken hat, erläutern Johannes Roeb und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.
Die Anbaufläche von Sommerweizen in NRW schwankt in den meisten Jahren zwischen etwa 2 500 und 4 000 ha. Deutlich größere Anbauflächen ergeben sich oft dann, wenn ungünstige Witterung oder Bodenbedingungen eine späte Aussaat von Winterweizen nach Körnermais oder Zuckerrüben nicht zulassen oder wenn Getreidebestände auswintern. Im Frühling 2022 wurde mit 4 200 ha deutlich mehr Sommerweizen gesät als 2021 mit 2 600 ha. Grund dafür dürfte an erster Stelle der ab Beginn des Ukrainekonflikts stark gestiegene Weizenpreis und die kurzfristige Reaktion einiger Landwirte auf dieses Marktgeschehen gewesen sein.
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