Seine Forderung nach besseren politischen Rahmenbedingungen für Energien aus Biomasse hat der Bundesverband Bioenergie (BBE) bekräftigt. Der BBE-Vorstandsvorsitzende Artur Auernhammer wies am Mittwoch vergangener Woche beim Parlamentarischen Abend des Verbandes in Berlin darauf hin, dass die Bioenergie heute bereits 8 % des gesamten bundesdeutschen Endenergiebedarfs decke und die Treibhausgasemissionen jährlich um 65,8 Mio. t CO2-Äquivalent senke. Für eine erfolgreiche Umsetzung der ambitionierten Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes sei die Bioenergie daher unverzichtbar, stellte Auernhammer fest. Er rief die Politik auf, in der neuen Legislaturperiode klare und verlässliche Marktaussichten für die Bioenergie zu schaffen. Auf Seiten der anwesenden Bundestagspolitiker bestand tatsächlich Konsens darüber, dass die Rahmenbedingungen auch über die jüngste Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hinaus verbessert werden müssten, um der Bioenergie eine dauerhafte Perspektive zu verschaffen. Der Vorsitzende des Bundestagsernährungsausschusses, Alois Gerig, betonte in diesem Zusammenhang die große Bedeutung der Biomasse, ohne die er sich eine erfolgreiche Energiewende nicht vorstellen könne.