23 - Beregnungstechnik optimieren

Da die Bedeutung der Bewässerung mit Blick auf den prognostizierten Klimawandel tendenziell ansteigen wird und auch bisher nicht bewässerte Flächen immer häufiger für die Beregnung erschlossen werden, lohnt sich ein Blick auf die zur Verfügung stehenden Bewässerungstechniken, um mögliche Potenziale der Effizienzsteigerung aufzudecken. Ekkehard Fricke und Andreas Meyer, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, geben einen Überblick.

Die Leitungsdimensionierung sollte insbesondere in älteren Beregnungsnetzen überprüft werden, denn optimale Querschnitte sparen Energie. Foto: Ekkehard Fricke

Neben der üblichen Technik der mobilen Beregnungsmaschinen, die sich in den letzten Jahrzehnten in Bezug auf Rohrlängen und -durchmesser auch deutlich verändert haben, eignen sich für groß strukturierte Flächen ab 25 ha Größe vor allem Kreis- und Linearberegnungsmaschinen. Diese teilortsfesten Anlagen applizieren das Beregnungswasser energieeffizient und mit einer hohen Verteilgenauigkeit durch an den Tragwerken befestigte Niederdruckdüsen. Bei Kreisberegnungsanlagen nimmt die Anzahl der Düsen oder die Düsengröße mit zunehmender Entfernung vom Zentralturm zu, sodass auf diese Weise eine gleichmäßige Verteilung über die gesamte Anlagenlänge, was vor allem bei Windeinfluss von Bedeutung ist, gewährleistet wird.

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