26 - Kleinere Tierbestände - Weniger Halter

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Die Schweinehalter in Nordrhein-Westfalen haben ihre Tierbestände verkleinert. Wie aus Daten der amtlichen Statistikstelle des Landes hervorgeht, gab es zum Stichtag 3. Mai 2018 insgesamt 7,12 Mio. Schweine in diesem Bundesland. Gegenüber der vorherigen Erhebung von Anfang November 2017 nahm die Schweinepopulation um 2,2 % ab. Beim Vorjahresvergleich war ein Bestandsrückgang von 122 500 Tieren oder 1,7 % zu verzeichnen. Die Zahl der Schweinehaltungen verringerte sich binnen Jahresfrist von rund 7 400 auf 7 120 Betriebe. Den Daten von IT.NRW zufolge kam es bei der jüngsten Zählung gegenüber dem Vorjahresergebnis in allen Tierkategorien zu Abstockungen in den Beständen. Eine Ausnahme bildeten lediglich die Ferkel. Bei diesen nahm die Population gegenüber Mai 2017 um 1,5 % auf 1,93 Mio. Stück zu.

Im Mai 2018 gab es in den 5 694 nordrhein-westfälischen Betrieben mit Rinderhaltung 415 439 Milchkühe, das waren nahezu so viele wie ein Jahr zuvor. Rein rechnerisch kommen damit durchschnittlich 73 Milchkühe auf jede Haltung. Wie die amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Zahl der Milchkuhhaltungen um 255 niedriger als im Mai 2017, das entspricht 4,3 %. Jeweils etwa ein Viertel der Milchkühe Nordrhein-Westfalens wurden im Mai 2018 in den Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf (108 558) und Münster (100 504) gehalten. Kleve ist der Kreis mit den meisten Milchkühen; dort gab es in 463 Haltungen 57 049 Tiere. Die meisten Milchkuhhaltungen ermittelten die Statistiker für den Kreis Borken (606 Haltungen mit 42 775 Milchkühen). Die am weitesten verbreitete Milchkuhrasse in Nordrhein-Westfalen ist die „Holstein-Schwarzbunte”; ihr Anteil am gesamten Milchkuhbestand lag im Mai dieses Jahres bei 71,6 Prozent. Die Rasse „Holstein-Rotbunt” kam auf einen Anteil von 17,1 Prozent, das „Fleckvieh“ auf 3,9 Prozent und Kreuzungskühe aus Milch- und/oder Fleischrinderrassen auf 5,7 Prozent.