Mehr Engagement der öffentlichen Hand im ländlichen Wegebau fordert der Deutsche Bauernverband (DBV). Anlässlich einer Tagung des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Landentwicklung am Dienstag vergangener Woche in Berlin appellierte der DBV an Bund, Länder und Kommunen, verstärkt in den Wegebau zu investieren. „Ländliche Wege haben besonders zur Erschließung der land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen eine hohe Bedeutung“, stellte der Bauernverband fest. Viele Wege genügten jedoch nicht mehr den heutigen Ansprüchen oder seien in einem desolaten Zustand. Der DBV schätzt den Investitionsbedarf als enorm ein. Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) müsse daher dringend zweckgebunden für ein Wegebauförderprogramm aufgestockt werden, mahnt der Bauernverband an. Fördergegenstand eines solchen Programms sollte seiner Auffassung nicht zuletzt die Unterstützung des Unterhalts von Wegen sein.